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Gemälde, Zeichnungen und andere Werke der Malerin Gisela Al Amily

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Gemälden, Zeichnungen und anderen Werken der Malerin Gisela Al Amily. Das Gesamtwerk, das rund 500 Arbeiten umfasst, ist in sechs Schaffensperioden eingeteilt, die überwiegend gekennzeichnet sind durch Ortswechsel und große Veränderungen ihrer Lebensumstände:

1) Die frühe Periode: In dieser Periode wurden alle Werke zusammengefasst, die entstanden, bevor die Künstlerin 1982 nach Riad zog, wo ihre Laufbahn als ernsthafte Malerin begann. Obwohl diese Phase viele Jahre umfasst und die Künstlerin sagte, dass sie bereits in jüngeren Jahren gerne malte, konnten bisher nur wenige Arbeiten aus dieser Zeit gefunden werden.

2) Die Riad-Periode: Dies ist die Zeit von 1982 bis 1985, in der sie in Riad, Saudi-Arabien, lebte. Dort begann sie nach ihrer Nierenoperation regelmäßig zu malen und wurde zur ernsthaften Künstlerin.

3) Die erste Hamburger Periode: In dieser Phase, von 1985 bis Februar 1995, lebte sie mit ihrem Mann in einem eigenen Haus in einer angenehmen Gegend in Hamburg-Poppenbüttel, nachdem sie aus Riad zurückgekehrt waren. Fünf Jahre lang besuchte sie ein Malinstitut und entwickelte sich künstlerisch stark weiter.

4) Die zweite Hamburger Periode: Dies ist die Periode vom 1. März 1995 bis 16. Dezember 2002, in der sie in einer kleinen 1,5-Zimmer-Mietwohnung in Hamburg-Fuhlsbüttel lebte, nachdem sie sich nach 32 Ehejahren von ihrem Mann getrennt hatte. Ab 1996 arbeitete sie sieben Jahre lang als Malgruppenleiterin, eine Arbeit, die ihr große Freude bereitete.

5) Die erste Berliner Periode: Dies ist die Zeit, vom 17. Dezember 2002 bis 23. November 2012, in der sie in einer Mietwohnung in Berlin-Treptow (Stadtteil Baumschulenweg), in der Nähe ihres Mannes wohnte, zu dem sich das Verhältnis verbessert hatte.

6) Die zweite Berliner Periode: Ab 17. November 2012 lebte die Malerin in einer Eigentumswohnung, ebenfalls in Berlin-Baumschulenweg, in der sie sich sehr wohl fühlte. Diese Phase ist zum einen hierdurch gekennzeichnet, vor allem aber durch ihre zweite schwere, diesmal lebensbeendende Erkrankung.

Die Anordnung der Werke ist im Wesentlichen chronologisch, und zwar spaltenweise von oben nach unten. Bei Bildern, zu denen mehrere Daten existieren, wurde das Letzte gewählt, also der Zeitpunkt der endgültigen Fertigstellung. Die Reihenfolge von Bildern innerhalb eines Jahres ist unsicher, wenn nur das Jahr ermittelt werden konnte. Die Entstehungszeit von Werken ohne Zeitangabe wurde geschätzt. Derartige Angaben sind in Klammern gesetzt.

Die Informationen unter den Bildern sind: 1. der Titel des Bildes. (Solche mit Sternchen [*] sind postum benannt worden.), 2. die Zeit, wann das Bild fertiggestellt wurde (so genau wie bekannt), 3. die Abmessungen (Höhe × Breite), 4. die Identifikationsnummer (ID).
Bei Werken, die nur als Foto vorliegen, fehlen manche Informationen. Weitere Angaben, wie z. B. zu Technik und Trägermaterial, werden zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt.


Die frühe Periode - sporadische künstlerische Aktivität in jüngeren Jahren

Die eigentliche Laufbahn Gisela Al Amilys als ernsthafte Malerin beginnt 1982 als sie 46 Jahre alt ist. Doch sie fängt zu der Zeit nicht bei null an, denn sie hatte immer eine Ader für das Kreative und nach eigener Aussage bereits in jüngeren Jahren Freude am Malen und Zeichnen. Jedoch übte sie diese Aktivitäten anscheinend nur sporadisch aus, meist zu einem bestimmten Anlass, wie z. B. die Illustration eines Fotoalbums oder die Gestaltung eines Kinderzimmers durch Wandmalerei. Da sie solche Arbeiten nicht bewusst dokumentierte, wie sie es später tat, liegen aus dieser langen Zeit, die vereinfachend als die frühe Schaffensperiode bezeichnet wird, momentan nur wenige Arbeiten im Original oder als Foto vor. Eine Auswahl dieser Bilder finden Sie im folgenden Abschnitt.


Gila beim Seiltanz* 1954    7 × 5 cm    ID: 1540003
Das stille Örtchen* 1954    5 × 7 cm    ID: 1540008
Die alte Wassermühle* 1954    8 × 7 cm    ID: 1540012
Tanzen bei Püppe* 1954    6 × 8 cm    ID: 1540014
Von Uelzen nach Oldenburg* 1954    9 × 17 cm    ID: 1540015
Die Tresor-Knacker* 1954    6 × 8 cm    ID: 1540017
Silvester 1954-55* 1955    3 × 6 cm    ID: 1550001
Die Sonne lacht nicht* 1955    11 × 10 cm    ID: 1550002
Der Topf über dem Feuer* 1955    6 × 7 cm    ID: 1550003
Gila fährt Auto* 1955    6 × 8 cm    ID: 1550004
Der Hahn kräht in Lopau* 1955    5 × 5 cm    ID: 1550005
Der Trinker im Weinkeller* 1955    5 × 7 cm    ID: 1550006
Fotografieren am Königsberg* 1956    6 × 5 cm    ID: 1560001
Gästebuch-Cover* 1956    21 × 15 cm    ID: 1560002
Besuch bei Freundin 'Gockel'* 1956    18 × 14 cm    ID: 1561201
Gemütliche Süffelabende* (1957)    18 × 15 cm    ID: 1570004
Kinderland* (Wandmalerei, Ausschnitt 1) ca. 1971       ID: 1710001
Kinderland* (Wandmalerei, Ausschnitt 2) ca. 1971    -    ID: 1710002

Die Riad-Periode - Erkrankung, Ermutigung und erste Erfolge

1982, in Riad, Saudi-Arabien, beginnt die Reise Gisela Al Amilys als ambitionierte Malerin. Dabei hätte ihre Lebensreise dort leicht enden können, da sich nur wenige Wochen nach der Ankunft herausstellte, dass sie schwer an Nierenkrebs erkrankt war. Nachdem ihre rechte Niere entfernt worden war, begann sie in der Erholungszeit aus der Fantasie kleine Bilder des arabischen Lebens zu malen, anfangs mit dem Schul-Tuschkasten ihres Sohnes.

Eines Tages bekam sie Besuch von der Malerin und Kunsterzieherin Inge-Rose Grass, der ihre Bilder gut gefielen und die sie zum Ausstellen ermutigte. Nach dieser Anerkennung einer fachkundigen Person stürzte sich Gisela Al Amily in die Arbeit. Und spätestens nachdem ihre ersten beiden Gemeinschaftsausstellungen für sie sehr erfolgreich waren, wurde die Malerei zu einem zentralen Bestandteil ihres Lebens. Wegen ihrer Beziehung zu Frankreich legte sie sich den Künstlernamen "Gisèle" zu (den sie bis ca. September 1994 verwendet)..

Abgesehen von ihrer Krankheit zu Beginn, hatte die Malerin in Riad ein sehr komfortables, hochinteressantes, glückliches Leben, und durch die Malerei wurde es noch intensiver.

Eine Auswahl der Bilder aus der Riad-Periode, die alle das arabische Leben thematisieren, können Sie im Folgenden betrachten. Da die Künstlerin fast alle Werke aus dieser Zeit an ein internationales Publikum verkauft hat, handelt es sich in den meisten Fällen um Scans von ca. 40 Jahre alten, teilweise schon etwas verschwommenen und vergilbten Fotos.


Sandsturm 1982    7 × 10 cm    ID: 1820002
Huraimilah 1982    7 × 10 cm    ID: 1820003
Camel Race Spectators 1982    12 × 18 cm    ID: 1820006
Camel Race 1982    13 × 18 cm    ID: 1820010
Evening in the Desert 1982    15 × 19 cm    ID: 1820011
Altes Dorf in der Wüste, kleine saudische Impression (1983)    6 × 7 cm    ID: 1830001
Souq Al Djadeed 1983    6 × 9 cm    ID: 1830003
Picnic 1984    -- × -- cm    ID: 1840003
Ali 1984    -- × -- cm    ID: 1840004
Camel Race 1984    -- × -- cm    ID: 1840006
Souq al Hareem 1984    -- × -- cm    ID: 1840008
Souq al Hareem (in Al Kharj) 1984    -- × -- cm    ID: 1840010
Falconers 1985    9 × 11 cm    ID: 1850001
Picnic in Diriyah 1985    -- × -- cm    ID: 1850002
Camel Race Spectators 1985    10 × 11 cm    ID: 1850003
Farouq's Gold Shop 1985    -- × -- cm    ID: 1850005
Souq Scene 1985    -- × -- cm    ID: 1850006
The Day Before Marriage 1985    -- × -- cm    ID: 1850007
Auction (At the Antique Souq) 1985    -- × -- cm    ID: 1850008
A Little Chat 1985    25 × 20 cm    ID: 1850009
Prayer Time 1985    7 × 9,5 cm    ID: 1850012
At the Bus Stop 1985    -- × -- cm    ID: 1850014
A Lonely Prayer 1985    -- × -- cm    ID: 1850016
Tired From Shopping 1985    -- × -- cm    ID: 1850021
At the Gold Souq 1985    -- × -- cm    ID: 1850023
A Grocery 1985    -- × -- cm    ID: 1850024
Window Shopping 1985    -- × -- cm    ID: 1850025
An Arabian Mother 1985    -- × -- cm    ID: 1850026
At the Vegetable Souq 1985    -- × -- cm    ID: 1850027
Sandstorm 1985    -- × -- cm    ID: 1850028
Spring in the Desert 1985    -- × -- cm    ID: 1850029
Selling Falcons 1985    -- × -- cm    ID: 1850030
A Day in town 1985    -- × -- cm    ID: 1850033

Die erste Hamburger Periode - Erinnerungen, Entwicklung, neue Dimensionen

Nachdem Gisela Al Amily und ihr Mann 1985 aus Riad nach Deutschland zurückgekehrt waren, lebten sie noch kurze Zeit in Uelzen und zogen dann nach Hamburg-Poppenbüttel in ein eigenes Haus in einer angenehmen Wohngegend. In Hamburg besuchte die Künstlerin fünf Jahre lang das Malinstitut Erika Gloede, in dem sie eine fundierte malerische Ausbildung erhielt. Vor allem hierdurch, aber auch durch kontinuierliches Selbststudium und intensive Maltätigkeit entwickelte sie sich künstlerisch stark weiter.

Zunächst malte sie weiterhin nur Szenen des arabischen Lebens, auch weil Freunde und Bekannte in Riad gerne noch ein Bild von ihr haben wollten. Ab 1988 malte sie kaum noch arabische Motive, sondern wandte sich anderen Themen zu. Die Bilder wurden zunehmend detailreicher, die Formate größer und die technische Ausführung raffinierter. Die erste Hamburger Schaffensperiode ist die produktivste der Malerin. Kurz vor ihrem Ende, etwa ab November 1994 legte sie den Künstlernamen "Gisèle" ab und signierte nur noch mit ihrem richtigen Namen. Eine Auswahl von Werken aus dieser Periode sehen Sie im folgenden Abschnitt.


Wüstenritual 1986    60 × 49 cm    ID: 1860001
Prayer time 1986    24 × 30 cm    ID: 1860002
Picnic 1986    -- × -- cm    ID: 1860007
At the Bus Stop 1986    -- × -- cm    ID: 1860017
Sandstorm 1987    -- × -- cm    ID: 1870008
Bei der Ernte 1988    38 × 30 cm    ID: 1880001
Fensterplatz 1987-88       ID: 1880008
Feuervogel 1988       ID: 1880011
Selbstbetrachtungen I* 1989    56 × 46 cm    ID: 1890001
Das Puppenleben erwacht* 6 / 1989    65 × 50 cm    ID: 1890601
Melancholie 8 / 1989    41 × 35 cm    ID: 1890801
Schlangestehen in Leningrad 11 / 1989    50 × 60 cm    ID: 1891101
Tänzerin in Tatschikistan 1 / 1990       ID: 1900101
Puppe Bine 4 / 1990       ID: 1900402
Arabische Impression 9 / 1990    36 × 48 cm    ID: 1900902
Blick zurück 11 / 1990    48 × 36 cm    ID: 1901101
Der tiefe Blick* 11 / 1990    54 × 41 cm    ID: 1901102
Totenklage 6 / 1991    49 × 70 cm    ID: 1910601
Stillleben mit arabischen Kaffeekannen* 8 / 1991    48 × 36 cm    ID: 1910801
Frau B auf dem Totenbett 9 / 1991    32 × 44 cm    ID: 1910901
Beziehungen 10 / 1991    49 × 69 cm    ID: 1911001
Erinnerungen 10 / 1991    36 × 48 cm    ID: 1911002
Freundinnen 12 / 1991       ID: 1911202
Der verwundete Mann* 1992    44 × 24 cm    ID: 1920002
Warten 1992    63 × 49 cm    ID: 1920003
Die Puppenspielerinnen* 2 / 1993    61 × 49 cm    ID: 1930201
Ruhe nach dem Sturm 26.09.1993    47 × 63 cm    ID: 1930901
Osten 1993 10 / 1993       ID: 1931001
Gefangenschaft 1994       ID: 1940003
Übergriff 1994       ID: 1940004
Sonnenfeuer* 1994       ID: 1940005
Hexenjagd 1 / 1994       ID: 1940102
Der König und seine Masken 3 / 1994    71 × 50 cm    ID: 1940301
Rock'n Roll 3 / 1994       ID: 1940302
Herbstlandschaft* 10 / 1994    42 × 58 cm    ID: 1941001
Wachtraum 22.11.1994    50 × 36 cm    ID: 1941102
Fegefeuer 11 / 1994    26 × 34 cm    ID: 1941103
Umweltzerstörung 4 / 1995    59 × 42 cm    ID: 1950401

Die zweite Hamburger Periode - Trennung, Neuorientierung, Leitung zweier Malgruppen

Nach 32 Ehejahren trennt sich Gisela Al Amily von ihrem Mann und zieht am 1. März 1995 in eine kleine 1,5-Zimmer-Wohnung in Hamburg-Fuhlsbüttel. Sie muss sich völlig neu orientieren und spielt sogar mit dem Gedanken, mit fast 60 Jahren noch einmal als Au-pair-"Mädchen" nach Frankreich gehen. Doch bei der Vermittlungsstelle lacht man, als sie ihr Alter nennt. 1996 findet sie eine sehr befriedigende Aufgabe: Sie wird Leiterin einer Malgruppe beim Verein Lange Aktiv Bleiben. 1998 gründet sie dort eine weitere Gruppe. Diese insgesamt sieben Jahre dauernde Tätigkeit als Mal-Lehrerin ist sehr erfolgreich und mit mehreren "ihrer Maler" bleibt sie bis zum Tod befreundet. Einige ihrer Werke, die in dieser zweiten Hamburger Schaffensperiode entstanden, sehen Sie im folgenden Abschnitt.


Dresden Februar 1945 1996    46 × 42 cm    ID: 1960001
Die Besucher sind gegangen 1996    60 × 50 cm    ID: 1960002
Samstag Abend 1996    39 × 42 cm    ID: 1960003
Prora oder der einsame Segler 1996       ID: 1960005
Stillleben mit Chrysantheme* 9 / 1996    60 × 44 cm    ID: 1960901
Die Pipeline 9 /.1996    53 × 41 cm    ID: 1960902
Le Château 1997    59 × 51 cm    ID: 1970001
Girls, Girls, Girls … 8 / 1997    35 × 50 cm    ID: 1970002
Eisvergnügen 1 / 1997    49 × 70 cm    ID: 1970101
Rast 5 / 1997       ID: 1970501
Wüstenrose 6 / 1997    56 × 42 cm    ID: 1970601
Die Vögel 6 / 1997       ID: 1970602
Abendspaziergang 7 / 1997       ID: 1970702
Gedankensplitter 9 / 1997    73 × 51 cm    ID: 1970901
Bei Villegly 1998       ID: 1980001
Teddy und seine große Schwester* 25.05.1998    64 × 49 cm    ID: 1980501
Der Wachturm 26.12.1998    50 × 65 cm    ID: 1981201
Unruhige Nacht 5 / 1999       ID: 1990505
Le Château 6 / 1999    59 × 50 cm    ID: 1990602
Chéz Brigitte 2000    50 × 59 cm    ID: 2000001
Caroline 7 / 2000       ID: 2000706
Selbstporträt mit großer Signatur* 2001    66 × 50 cm    ID: 2010001
Stillleben mit Sonnenblumen* 2001    48 × 46 cm    ID: 2010002
Warten auf Befreiung 2001       ID: 2010006
Brüche 8 / 2001    66 × 46 cm    ID: 2010801
11.09.2001 22.09.2001    76 × 59 cm    ID: 2010901
Der Schrei 11 / 2001    50 × 41 cm    ID: 2011101
Kollateralschaden 3 / 2002    49 × 38 cm    ID: 2020301
Der Eroberer 3 / 2002       ID: 2020302
Vier unter einem Hut 5 / 2002    62 × 51 cm    ID: 2020501

Die erste Berliner Periode - Neubeginn, Wiederannäherung, Entdeckungen

Obwohl Gisela Al Amily in Hamburg und Umgebung viele Freunde hatte, einer ihrer Söhne dort lebte und sie sehr glücklich mit ihrer Arbeit als Leiterin zweier Malgruppen war, verspürte sie mit Mitte sechzig den Wunsch, sich an einem anderen Ort noch einmal ganz neu zu erfinden - in ihrer Traumstadt Dresden. Doch nach reiflicher Überlegung ließ sie von diesem Plan ab. Stattdessen fiel ihre Wahl auf Berlin. 2001 hatte sie ihrem Mann beim Umzug dorthin geholfen, und überhaupt hatte sich das Verhältnis zwischen ihnen verbessert. So zog sie im Dezember 2002 in den Osten Berlins in den Stadtteil Baumschulenweg in seine Nähe. Und bis zu ihrem Tod hatten sie, trotz - oder vielleicht gerade wegen - getrennter Wohnungen, eine gute Beziehung.

In Berlin stürzte sich die Künstlerin ins kulturelle Leben und begann, intensiv die Stadt und ihre Umgebung zu entdecken. Dies wurde dadurch erleichtert, dass sie in Berlin wesentlich zentraler wohnte als in Hamburg. Es existieren mehrere dicke Bücher voller Aufzeichnungen über diese Aktivitäten.

Eine Auswahl ihrer Werke aus dieser ersten Berliner Periode sehen Sie im folgenden Abschnitt.


Blumenstrauß mit großen roten Blüten* 3 / 2003    59 × 39 cm    ID: 2030301
Auf zur Randale 7 / 2003    60 × 79 cm    ID: 2030701
Der Untergang 2005    60 × 49 cm    ID: 2050001
Heißer Sommer in Berlin 1 / 2005    59 × 80 cm    ID: 2050101
Wahltag im Irak 1 / 2005    79 × 59 cm    ID: 2050102
Der Angreifer 3 / 2005    79 × 59 cm    ID: 2050301
Das große Sterben 2 / 2006    49 × 70 cm    ID: 2060201
Alle Brücken abgebrochen 5 / 2006    49 × 60 cm    ID: 2060501
Der Antrag 2007    59 × 49 cm    ID: 2070001
Der Turm 2007    79 × 59 cm    ID: 2070002
Kollateralschaden 2008    59 × 79 cm    ID: 2080001
Mond über Ahrenshoop 2008    14 × 10 cm    ID: 2080002
Nach dem Anschlag 2008    59 × 79 cm    ID: 2080003
Herrenmenschen 2008    50 × 42 cm    ID: 2080004
Du bist mein und ich bin dein 2008    52 × 43 cm    ID: 2080005
Der Balanceakt 2008       ID: 2080007
Abseits mittendrin 2008    60 × 80 cm    ID: 2080009
Der 80ste Geburtstag 2008    59 × 79 cm    ID: 2080201
Zeitzeichen 3 / 2008    59 × 79 cm    ID: 2080302
In freiem Fall 2009    59 × 79 cm    ID: 2090002
Großstadtmenschen I 2010    60 × 79 cm    ID: 2100002
Möchtegernpromis (Triptychon, links) 2010    79 × 59 cm    ID: 2100004
Möchtegernpromis (Triptychon, Mitte) 2010    79 × 59 cm    ID: 2100005
Möchtegernpromis (Triptychon, rechts) 2010    79 × 59 cm    ID: 2100006
Das schwarze Gold 5 / 2010    59 × 79 cm    ID: 2100501
38° im Schatten 10 / 2010    70 × 59 cm    ID: 2110001
Häusermeer 2011    49 × 69 cm    ID: 2110004
Kein Platz an der Sonne 2011    49 × 69 cm    ID: 2110005
Klassentreffen 2011    59 × 79 cm    ID: 2110006
Sprachlos 2011    59 × 79 cm    ID: 2110008
Türkischer Markt in Berlin 2011    59 × 79 cm    ID: 2110009
Warten 2011    69 × 49 cm    ID: 2110010
Alptraum eines Soldaten 2011    80 × 60 cm    ID: 2110012
Im CASOLARE 2011       ID: 2110016
Nach der Spätschicht 2011       ID: 2110018
Moderne Zeiten 2012    49 × 69 cm    ID: 2120002
Rosa L. 2012    79 × 59 cm    ID: 2120004
Warten auf Befreiung (Diptychon, oben) 2012       ID: 2120009
Warten auf Befreiung (Diptychon, unten) 2012       ID: 2120010

Die zweite Berliner Periode - Umzug, erneute Erkrankung, das Lebenslicht verglimmt

Da sie sich in ihrer ersten Berliner Wohnung, vor allem wegen wiederholter nächtlicher "Musiküberfälle", wie sie es nannte, zunehmend unwohl fühlte, suchte sie händeringend nach einer anderen Wohnung und hatte Glück, als sie 2012 zu günstigen Konditionen eine Eigentumswohnung erstehen konnte, ebenfalls im Stadtteil Baumschulenweg. Dort fühlte sie sich sehr wohl. Doch weniger als ein Jahr nach dem Umzug wird im September 2013 bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert. Wegen schlimmer Erfahrungen bei mehreren ihrer Freundinnen in den Jahren zuvor, eigenen Erlebens großer Unzuverlässigkeit in einem Kranknhaus, und da sie zunächst noch keine größeren Schmerzen hat, entscheidet sie sich gegen eine Therapie. Die letzten dreieinhalb Jahre verbringt sie mit einer außerordentlich positiven Haltung, die auch in ihren Gemälden zum Ausdruck kommt. Da ihre Kraft schwindet, malt sie ab 2014, ähnlich wie zu Beginn ihrer Laufbahn, fast ausschließlich kleinere Werke, für die sich nicht länger stehen muss. Obwohl sie sich des nahenden Endes bewusst ist, lässt keines ihrer Bilder dies erahnen, auch nicht ihr Letztes, das sie nur wenige Wochen vor ihrem Tod fertigstellt: "Völkerfreundschaft".


Der kritische Blick 2013    79 × 59 cm    ID: 2130001
Orientalische Frau mit Kind* 2013    35 × 31 cm    ID: 2130004
Selbstporträt mit Sektglas* 2013    79 × 59 cm    ID: 2130005
Geisterstunde im Atelier 2013    79 × 59 cm    ID: 2130006
Sahra Wagenknecht 2013    79 × 59 cm    ID: 2130007
Auf der Flucht 2014    12 × 14 cm    ID: 2140001
Kommunikation 2014    15 × 18 cm    ID: 2140003
Laterne, Laterne 2014    10 × 11 cm    ID: 2140004
Türkischer Markt in Berlin 2014    12 × 14 cm    ID: 2140005
Verspätung, wir bitten um Entschuldigung 2014    12 × 14 cm    ID: 2140006
WM Fieber Halbzeit 2014    10 × 9 cm    ID: 2140007
Einsam mittendrin 7 / 2014    10 × 9 cm    ID: 2140701
Sommerabend in Berlin 7 / 2014    11 × 9 cm    ID: 2140702
Grüße aus Berlin Friedrichshain 10 / 2014    18 × 15 cm    ID: 2141001
Im Terra Cruda in Kreuzberg 11 / 2014    15 × 18 cm    ID: 2141102
Fußball ist unser Leben 2015    13 × 17 cm    ID: 2150001
Auf der Flucht 2015    11 × 19 cm    ID: 2150004
Die Flaschensammlerin 2015    20 × 17 cm    ID: 2150005
Kreuzberg Frühling liegt in der Luft 2015    14 × 17 cm    ID: 2150006
Langeweile 2015    18 × 12 cm    ID: 2150007
Multi-Kulti Sonnenallee 2015    13 × 18 cm    ID: 2150008
Oranienplatz Kreuzberg 2015    9 × 10 cm    ID: 2150010
Warten auf den Zug nach Berlin 2015    10 × 14 cm    ID: 2150015
Was des einen Bier ist des anderen Flasche 2015    12 × 15 cm    ID: 2150016
Belle Vue 1 / 2015    9 × 10 cm    ID: 2150101
Deutschland 2015-16 (Triptychon, links) 2016    30 × 20 cm    ID: 2160001
Deutschland 2015-16 (Triptychon, Mitte) 2016    45 × 30 cm    ID: 2160002
Deutschland 2015-16 (Triptychon, rechts) 2016    30 × 20 cm    ID: 2160003
Du bist mein, ich bin dein 2016    13 × 15 cm    ID: 2160004
Auf zum türkischen Markt 9 / 2016    14 × 12 cm    ID: 2160901
Die Flasche ist leer 11 / 2016    16 × 17 cm    ID: 2161101
Völkerfreundschaft 2017    24 × 17 cm    ID: 2170001